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Raumgestaltung mit Farbe: Tipps vom NCS-Farbarchitekten

Verwandeln Sie Ihr Zuhause in eine Wohlfühl-Oase! Die optimale Raumgestaltung mit Farbe macht’s möglich. Alle Infos hier!
Innenarchitekt Raphael Amon, Innenarchitektur für Private, Innenarchitektur für Unternehmen, Interior Design, Innendesign, Raumgestaltung mit Farbe

Wir Menschen lieben es, in der Natur zu sein – umgeben von der Farbpracht können wir uns erholen, relaxen und unsere Batterien aufladen. Und trotzdem leben viele in einer weißen Wohnung. Farbakzente liefern bestenfalls Bilder oder Poster. Dabei könnten Sie mit der optimalen Raumgestaltung mit Farbe Ihr Zuhause in die perfekte Wohlfühl-Oase verwandeln.

Warum leben so viele Menschen in einer farblosen Wohnung?

Obwohl Farben nachweislich einen sehr positiven Effekt auf unser Wohlbefinden haben, leben sehr viele Menschen in weißen Wohnungen. Eigentlich sollte der Wohnraum der perfekte Ort sein, um sich zurückzuziehen, Batterien aufzuladen und sich einfach wohlzufühlen.

Aber woher kommt die Scheu vor der Raumgestaltung mit Farbe? Die häufigsten Argumente bzw. Fragen sind:

Argumente für die Raumgestaltung mit Farbe

Innenarchitekt Raphael Amon, Innenarchitektur für Private, Innenarchitektur für Unternehmen, Interior Design, Innendesign, Raumgestaltung

So finden Sie die richtigen Farben, die zu Ihnen passen

Als Innenarchitekt unterstütze ich Menschen seit langer Zeit bei der Farbentscheidung. Sie sind mutig, einzigartig und frech? Dann sollten Ihre Wohnräume auch so aussehen. Wenn Sie introvertiert und verträumt sind, brauchen Sie völlig andere Farben und Designs. Mut zur Farbe bedeutet also nicht, dass Sie in einer knallbunten Wohnung leben müssen. Sondern, dass Sie sich selbst zum Ausdruck bringen.

„Zeigen Sie, wer Sie wirklich sind – Raumgestaltung mit Farbe bringt Ihre Persönlichkeit ans Licht!“

Raphael Amon

4 Tipps für die perfekte Raumgestaltung mit Farbe

1. Die Basis entscheidet den Farbton

Jede Wohnung ist anders – genau wie die Bewohner. Deshalb sind alle Einbauten, Bodenbeläge, Fliesen usw., die bleiben sollen, der Ausgangspunkt eines Farbkonzepts.

Einer der größten Fehler, die sie machen können, sind Spontankäufe von Dingen, die Ihnen ins Auge stechen – ohne den Kontext Ihrer Wohnung zu berücksichtigen. So ungefähr, als würden Sie eine Zimmerpflanze kaufen und auf die Terrasse stellen. Und sich dann wundern, warum sie eingeht.

Ignorieren Sie niemals die Gegebenheiten Ihrer Wohnung. Entscheiden Sie zuerst, was bleiben soll und was nicht und passen Sie Ihr Farbkonzept an den Bestand an.

2. Das Farbkonzept entwickeln

Nachdem geklärt ist, welche Dinge bleiben, analysieren Sie die Betandsmaterialien und -farben. In welcher Farbfamilie befinden Sie sich?

Als NCS-Farbarchitekt verwende ich dafür die Tools des NCS-Farbsystems. Das NCS-Natural Color System basiert auf der menschlichen Farbwahrnehmung.

NCS mit Sitz in Schweden ist ein internationaler Standard im Bereich der Farbkommunikation. Im Gegensatz zum Itten-Farbkreis geht es nicht um Farbmischungen, NCS basiert auf den 4 Grundfarben Rot, Grün, Blau und Gelb. Diese Grundfarben sind im Kreis angeordnet und, in 10 Schritte unterteilt und stellen die Farbfamilien dar.

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Nach der Bestandsaufnahme mit dem NCS-Farbscanner beginnt der lustige Teil: Wir erstellen das Farbkonzept.

Mit dem NCS-Farbsystem suche ich die Farben aus, die zu den vorhandenen Basis-Farben passen. Aber was bedeutet „passen“ wirklich? Laut NCS passen Farben dann zusammen, wenn sie aus der Gleichen Farbfamilie stammen oder den gleichen Farbanteil, Schwarzanteil oder Weißanteil haben. Welche dieser Gemeinsamkeiten man wählt, hängt natürlich auch vom persönlichen Geschmack des Kunden ab.

Der Bestand gibt die Basis vor, der Kunde die Richtung. Und der Innenarchitekt sorgt dafür, dass alles professionell umgesetzt wird und das gewisse Etwas bekommt.

Profitipp für alle, die nicht auf NCS zurückgreifen können: Setzen Sie bei der Farbgestaltung immer auf Gemeinsame Farbwerte: Farb-, Licht-, Schwarzanteil oder gleiche Farbfamilie.

3. Das richtige Farbprodukt wählen

Sobald das Farbkonzept feststeht, geht es an die Auswahl des richtigen Farbprodukts/Herstellers.

Im besten Fall fordern Sie Musterdosen an, erstellen Farbmuster/Farbvorlagen auf Gipskarton- oder Holzplatten oder tragen die Farben direkt auf die Wand auf.

Tipp: Wenn Sie die Farben zuerst auf einem Handmuster auftragen, ist das kostengünstiger und Sie können verschiedene Farben besser vergleichen und ausprobieren.

Übrigens: Treffen Sie Ihre Farbauswahl immer bei Tageslicht im Bestandsraum. Wenn nur zwei Farben zur Auswahl stehen, können Sie einen Probeanstrich an der Wand anbringen – natürlich ebenfalls bei Tageslicht.

Ich persönlich arbeite nur mit den Farben von Coopers Colours, einem österreichischen Farbproduzenten mit Sitz in Wien. Dieser Familienbetrieb punktet mit einer nachhaltigen, lokalen Produktion und bietet hohe Qualität bei Farbpigmenten und Zusammensetzung.

4. Sorgen Sie für den perfekten Untergrund

Farbe kann nur so gut sein wie der Untergrund. Wenn Sie Ihre Räume selbst ausmalen wollen, sollten Sie dasselbe machen, was ein Profi tun würde:

Profitipp:

Verwenden Sie unbedingt Tiefgrund! Der Untergrund einer Wand kann unterschiedlich stark saugen, wodurch die Farbe an einzelnen Stellen anders aussehen kann. Tiefgrund garantiert einen gleichmäßig saugenden Untergrund und somit ein harmonisches Farbbild.

Raumgestaltung mit Farbe:  Fazit

Bei Farbe kann einiges schiefgehen. Der größte Fehler wäre allerdings, gar keine Farbe in sein Leben zu bringen. Unsere Lebensumstände können wir nicht immer beeinflussen. Aber wir haben die Macht, den idealen Wohnraum zu schaffen. Und dazu gehören Farben, die unsere Psyche und unser Wohlbefinden positiv beeinflussen.

Und natürlich ist die Raumgestaltung mit Farbe auch ein klares Statement. Sie zeigen damit, wer Sie wirklich sind!

Wird das jedem gefallen? Nein. Aber das muss es auch gar nicht. Sie werden es ohnehin nicht allen recht machen können. Also haben Sie ruhig Mut zur Farbe. Denn Ihre eigenen vier Wände gehen nur Sie allein etwas an!

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